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Interview mit Dipl.-Biol. Volker Kliewe, IT-Leiter der Betriebsstätte St. Elisabeth-Hospital Beckum. Die St. Elisabeth-Hospital GmbH ist...

Interview mit Dipl.-Biol. Volker Kliewe, IT-Leiter der Betriebsstätte St. Elisabeth-Hospital Beckum.

Die St. Elisabeth-Hospital GmbH ist Trägerin des St. Elisabeth-Hospitals Beckum. Das Beckumer Krankenhaus, das seit mehr als 150 Jahren besteht, ist ein Krankenhaus der Regelversorgung, mit 228 Betten. Mit 350 Mitarbeitern versorgt die Einrichtung rund 16.000 Patienten im Jahr. Gesellschafter sind die St. Franziskus-Stiftung Münster, mit 51 Prozent und die Stiftung St. Elisabeth-Hospital Beckum, mit 49 Prozent der Geschäftsanteile.


Wie sind Sie zu SecuLution gekommen?

Der Geschäftsführer von SecuLution, hat mich eines Tages vor sechs Jahren einfach angerufen. Da habe ich gemerkt, der ist kein reiner Verkäufer. Er hat die Software selbst programmiert. Das fand ich gut. Man hat gemerkt: Er weiß, wovon er redet. Das ist eine Ausnahme gewesen zu der Zeit. Ihn konnte man alles fragen, und er wusste darauf eine Antwort. Er hat uns das Programm dann auf einem Treffen vorgeführt. 
Dann habe ich meinen Verwaltungsdirektor gefragt, ob ich das hier einführen kann. Denn, es ist ja auch ein Kostenfaktor so eine Lösung parallel zum Virenscanner zu nutzen. Er hat zugestimmt, und dann haben wir SecuLution installiert. 


Wie war der Start?

Anfangs war ich mit dem Programm sehr restriktiv. Zu Beginn gab es auch einige Kleinigkeiten, die noch nicht so gut funktionierten. Was aber immer gut geklappt hat, das war der Support. Die Sachen, die ich gemeldet habe, hat SecuLution immer sehr schnell bearbeitet. Das fand ich wirklich gut. Die wollten ihr Produkt verbessern, das hat man gemerkt. 
Dann habe ich SecuLution immer weiter ausgerollt. Noch nicht völlig konsequent, weil das Programm natürlich sehr restriktiv reagiert wenn man einen Fehler macht. Aber, ich war immer dran und es hat recht gut funktioniert. 


War Ihr Unternehmen nun gut geschützt?

Als der Locky-Virus aufkam bekamen alle ziemliche Panik. Da dachte ich: Es läuft bei mir eigentlich gut. Jetzt packst du SecuLution mal auf die Server drauf und wirklich konsequent und ohne Ausnahme auf jede Windows-Maschine. Im Lernmodus vorerst. Auch auf die PCs, die von Externen Dienstleistern betreut werden. Ich kann für den Virenschutz dort nicht garantieren, weil ich nicht genau weiß, was da drauf läuft. Heute haben wir keine einzige Windows-Maschine mehr ohne SecuLution im Haus. Das habe ich im letzten Jahr ziemlich schnell erledigt. 
Der Locky-Virus hat – trotz Virenscanner – viele Kollegen aus anderen Häusern erwischt. Ich habe mich noch einmal rückversichert, ob SecuLution auch wirklich dagegen hilft. Dann war ich ganz entspannt. 
Wir hatten damals auch noch einen Virenscanner, der aber nicht der Bringer war. In einer Stiftung bei uns wurde damals zum Beispiel Kaspersky eingeführt. Von vielen Servern und Arbeitsstationen habe ich es schon wieder deinstalliert, weil es die Nutzer zu stark ausgebremst hat. 


Wo setzen Sie die Lösung ein?

Wir haben rund 250 Clients, 15 bis 20 Laptops, 30 Server und 250 Arbeitsstationen. Seit letztem Jahr läuft es nun flächendeckend. Die Lösung von SecuLution ist konsequent überall installiert – auch mit der integrierten Agent-Verteilung. Viren machen mir keinen Stress mehr.

Wie sind Ihre Erfahrungen?

Die Verteilung über die integrierte Lösung hat eine Zeit lang nicht so gut funktioniert. Daran haben die Mitarbeiter aber in den letzten Monaten gearbeitet. Wenn irgendwo ein Fehler gemeldet wird, der nicht auf die Nutzung zurückzuführen ist, sind sie da wirklich sehr hinterher. Das gefällt mir.
Es wurden schon etliche Angriffe abgewehrt. Wenn irgendwer wieder irgendwo drauf geklickt haben, wenn wieder ein Programm geblockt wurde, erkenne ich an den Programmnamen in den Log-Files schon, dass das wohl nichts Gutes gewesen ist. Aber sonst passiert einfach nichts. 
Notebooks stellen logischerweise ein kleines Problem dar. Wenn die Notebooks nicht online sind, verfügen sie über die Informationen der Whitelist nur in ihrem lokalen Cache.

Ist SecuLution einfach zu nutzen?

Whitelisting läuft in einem gut gemanagten Netz super. Wenn es nicht gut läuft, sollte man sich überlegen, ob man das Netz nicht sauberer administrieren müsste. Dann ist es wirklich problemlos. Ich finde, das Entscheidende ist, dass das Programm eine einfache Logik hat. Es zwingt einen, Ordnung im Netz zu halten. Man weiß dadurch wirklich, was in seinem Netzwerk läuft. 

Viel einzustellen gibt es nicht. Jeder Virenscanner, der in einem größeren Netzwerk etwas taugt, ist schwieriger zu administrieren. Bei Kaspersky ist es etwa um ein Vielfaches komplizierter. Das Prinzip von SecuLution ist sehr einfach. Dementsprechend ist es auch sehr einfach zu administrieren, weil man es schnell versteht. Das ist das Programm, das mir hier am meisten Spaß macht. 


Gab es auch Probleme?

Einmal habe ich einen Fehler gemacht: Der SecuLution Server mit der Whitelist lief auf einer ESX-Maschine, die nicht das getan hat was man von ihr erwartet hat. Ich wusste nicht, woran es lag und habe versehentlich einen falschen Regelsatz hochgeladen. Die Folge war: Im ganzen Netzwerk wurde alles verboten. Den Server musste ich erstmal vom Netz nehmen, habe es aber relativ schnell wieder hingekriegt. Wenn man das korrekte Backup einspielt, kann man es sehr schnell zum Server hochladen, dann ist alles wieder gut. Die Mitarbeiter von SecuLution haben mir im Anschluss geholfen, zu prüfen, was schief gelaufen ist. Dann habe ich den SecuLution Server wieder eingebunden, und es lief alles stabil.

Wie lautet Ihr Fazit?


Selbst jemand, der über Administrator-Rechte verfügt, kann nicht ins System kommen. Das ist ein Riesenvorteil. Ich bin nämlich keiner, der immer alles verbietet. Aber: Ich bin dafür verantwortlich, dass die Dinge laufen, Also muss ich auch genau wissen, was in meinem Netz passiert. Dafür ist SecuLution einfach perfekt.

Anm. Im Interview wird an vielen Stellen noch eine ältere Version von SecuLution beschrieben, inzwischen haben sich viele Dinge in der Benutzerführung geändert, die auch dank Nutzern wie Volker Kliewe jetzt allen SecuLution Kunden zur Verfügung stehen. Das Interview führte Johannes Klostermeier.

Anlässlich der it-sa 2016 gab SecuLution CEO Torsten Valentin ein Experteninterview für die Zeitschrift CRN, Themenschwerpunkt IT Securit...


Anlässlich der it-sa 2016 gab SecuLution CEO Torsten Valentin ein Experteninterview für die Zeitschrift CRN, Themenschwerpunkt IT Security.

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